Pieschen für Alle

Zusammenleben im Stadtteil

Aufgaben werden klarer – Nächstes Treffen am 7.10.

Wir kommen voran. Am Montag, 21. September, trafen sich die Sozialarbeiter für die Flüchtlinge in Pieschen und Vertreter der Initiative „Pieschen für alle“ im Sächsischen Flüchtlingsrat zur ersten gemeinsamen Besprechung. Ergebnis: Nach dem Treffen am 9. Spetember haben rund fünfzehn Menschen aus Pieschen ersten Kontakt zu Menschen in den Unterkünften im Stadtteil aufgenommen. Die Sozialarbeiter werden die Kontakte weiter begleiten und unterstützen.

Es soll nicht bei einigen Begegnungen bleiben; es soll weitergehen. Etwa so: Die, die schon hier leben, vermitteln den Neuankömmlingen weitere Kontakte im Stadtteil. Sie helfen ihnen, ihr neues Leben in Dresden zu gestalten. Dabei erleben sie zugleich, daß die Neuankömmlinge nicht nur Hilfeempfänger sind, sondern ihrerseits viel zu unserem Leben im Stadtteil beitragen können. Das meinen wir, wenn wir von Paten und von Patenschaften sprechen. Das Ziel: Die Geflüchteten kommen wirklich an, finden ihren Platz hier in unserer Gesellschaft, können ihre Talente entfalten – zum Wohle für uns alle.

Wie können wir das voranbringen? Wie können wir helfen, Hemmschwellen abzubauen und Verständnis zu erleichtern? Wie können wir das Türenöffnen praktisch und konkret unterstützen? Das fragte sich die Montagsrunde.

Die Antwort:
Im Rahmen der Initiative „Pieschen für alle“ wollen wir entsprechende Informationen und Kontakte zusammentragen und für die Ehrenamtlichen bereitstellen. Also eine Struktur aufbauen, die den Paten den Rücken stärkt.

Vier Themenbereiche erscheinen dabei als besonders wichtig:

  • Begegnungen erleichtern (über Hemmschwellen hinweg)
  • Verständigung ermöglichen (über Sprachgrenzen hinweg, durch das Bereitstellen von Hilfsmitteln)
  • Deutschlernen ermöglichen (durch Hilfen zur Selbsthilfe, Vermittlung von Kursen und Informationen)
  • Beschäftigung ermöglichen (dabei bürokratischen Beschränkungen pfiffig ausweichend)

Damit zeichnen die Aufgaben für die nächsten Monate schon deutlich ab. Die Initiative „Pieschen für alle“ möchte…

  • … Patenschaften vermitteln: als nachhaltige Verbindung zwischen schon Hiesigen und neu Angekommenen.
  • … Patenschaften unterstützen: durch konkrete Hilfestellungen in entscheidenden Bereichen.

Wer kann hier was tun? Darüber wollen wir sprechen bei der nächsten Runde „Pieschen für alle“
am Mittwoch, 7. Oktober 2015
19 Uhr ( bis ca 21.30 Uhr)
im Emmers, Bürgerstraße 68, Hofgebäude, Großer Saal (1.OG)
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Auch diesmal werden die „Profis“, also die Sozialarbeiter um Andreas Naumann, dabei sein und zur aktuellen Lage berichten. Auch erste Erfahrungen von Paten wollen wir hören.

Wir freuen uns auf Sie und Dich!

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