Pieschen für Alle

Zusammenleben im Stadtteil

Deutsch! Deutsch! Deutsch!

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Die sprachliche Barriere ist wohl das größte Hindernis, mit dem Flüchtlinge, die in Dresden ankommen, zu kämpfen haben. In der Regel sprechen sie kein Deutsch, oft auch keine anderen europäischen Sprachen. Von staatlicher Seite ist bis zu einer Entscheidung über ihr Bleiberecht auch keinerlei Unterstützung für sie vorgesehen, es sei denn, sie gelten noch als minderjährig.

Wir halten es für entscheidend, daß die Flüchtlinge, die hier ankommen, sich möglichst schnell und umfassend die deutsche Sprache aneignen können. Das wird ihnen auf jeden Fall weiterhelfen – egal, wie die deutschen Behörden über ihr Bleiberecht entscheiden.

Welche Möglichkeiten dazu gibt es bis jetzt?

  • DAMF: Derzeit werden Deutschkurse auf freiwilliger Basis durch den Verein „DAMF“ im Umfang von vier Unterrichtsstunden pro Woche angeboten. In zwei oder drei Trimestern (je nach Vorkenntnissen) können Flüchtlinge damit die Anfängerstufe (A1) abschließen.
  • Saxonia AG/TU Dresden: Die Saxonia AG hat Gelder bereitgestellt, um einen täglichen Intensivunterricht über 4 bis 6 Wochen auf der Anfängerstufe (A1) zu ermöglichen.

Beide Programme suchen Lehrende!
Denkbar ist auch ein Engagement als Tutor oder als Sprachlotsin, also begleitend zum Unterricht. Strukturen dafür gibt es bis jetzt noch nicht. Am besten bei den Organisatoren der Sprachkurse nachfragen!

Weitere Informationen:

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